Weitere Corona-Hilfe

In Sambia ist die 2. Corona- Welle angekommen, was für die Menschen erhebliche Schwierigkeiten nicht nur gesundheitlicher Art mit sich bringt. Handelsketten sind unterbrochen. Die Preise steigen. Für Mais -das Hauptnahrungsmittel- muss aktuell mehr als doppelt so viel bezahlt werden wie vor der Pandemie. Staatliche Hilfen sind aufgrund der teilweisen Zahlungsunfähigkeit des Landes äußerst gering. Der Freundeskreis hat daher beschlossen, der Erzdiözese Kasama für die 6 von ihr betriebenen Krankenstationen nochmals 5.000€ zur Verfügung zu stellen. Weitere 1.000€ erhält die Schule in Kayambi für Hygienemaßnahmen, die nach der Wiedereröffnung der Schulen dringend erforderlich sind.

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Etagenbetten für Übernachtungshäuser unter Mitwirkung der Schüler*innen fertiggestellt

Die ersten 20 Etagenbetten wurden bereits im Frühjahr 2020 nach dem Ende der Regenzeit in Kayambi aufgestellt. Eine Erprobung konnte erst nach dem Ende der coronabedingten Schließung der Schulen in Sambia im Juli 2020 erfolgen. Kleine Änderungen wurden beim Bau der weiteren 20 Etagenbetten vorgenommen. Auch wurden die Schüler*innen vor Ort in die letzten Arbeiten, wie Zusammenbau und Anstrich, eingebunden. Die Matratzen müssen noch auf den Weitertransport von Kasama nach Kayambi warten – die Regenzeit macht die Straßen für LKW derzeit völlig unpassierbar. Die Schüler*innen aber auch die Lehrer*innen und Eltern sind dem Freundeskreis für die finanziellen Mittel, die diese Anschaffung ermöglicht haben, sehr dankbar. Diesen Dank geben wir gerne an unsere Unterstützer weiter! Natotela sana!

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Unser Markt auf dem Obsthof Abel am 4. Advent fällt aus

So leid es uns tut, aber die aktuelle Corona – Situation gestattet es uns nicht, den kleinen Adventsmarkt auf dem Obsthof Abel wie geplant am 18. und 19.12.2020 durchzuführen. Wer noch ein Weihnachtsgeschenk sucht, oder einem lieben Menschen eine Freude machen möchte, kann die von uns angebotenen Dinge bestellen und nach Absprache abholen bei Margret Schladör, Tel. 02924-1896 (Holzarbeiten) oder bei Petra Esken-Eisleben 02924-1680 (Socken, Gesichtsmasken). Für die bisherige Unterstützung sind nicht nur wir, sondern besonders die Menschen in der Diözese Kasama äußerst dankbar. Denn an sie geht der Erlös 1:1 weiter. Dem Obsthof Abel und Blumen Redemann danken wir sehr für ihre unermüdliche Hilfe. Hier unser Angebot: Weiterlesen

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Trauer um Frau Genuit

Über Jahrzehnte hat sich Frau Rita Genuit aus der St. Bruno-Gemeinde in Soest für Menschen in der Erzdiözese Kasama eingesetzt. Von Mai bis August 2006 war sie Sprecherin des Freundeskreises Kasama, der sich nach dem Weltjugendtag 2005 neu gegründet hat und bis Oktober 2007 aktives Mitglied. Mit ihrer Kämpfernatur und der ihr eigenen Ausdauer hat sie manche Hilfen ermöglicht und den Kontakt zur Erzdiöze Kasama aufrecht erhalten. Sie starb am 06.12.2020 im Alter von 82 Jahren. Unser Mitgefühl gilt ihrer Familie und denen, die ihr nahe standen.

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Wir sind zu finden!

In diesem Jahr fallen Corona – bedingt Bauernmarkt und Kerzenzauber in Möhnesee-Körbecke aus. Wir möchten jedoch den Menschen in unserer Partnerdiözese Kasama helfen, die derzeit große Probleme haben Nahrung und Hygieneartikel zu kaufen. Ein kleines Sortiment an Gesichtsmasken, Walnüssen, Socken, weihnachtlichen Holzarbeiten usw. bieten wir deshalb an

am Do, 19.11.2020 von 15.00h bis 19.00h auf dem Wochenmarkt in Körbecke

und am 2. und 4. Advent-Wochenende auf dem Obsthof Abel in Möhnesee-Stockum

Freitag,  04. und 18. 12.2020    14.00 Uhr – ca. 17.00 Uhr

Samstag, 05. und 19.12.2020    10.00 Uhr – ca. 17.00 Uhr

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und Ihre Unterstützung!

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Corona Hilfe und Gesichtsmasken-Aktion für Kasama

Bei allen negativen Aspekten, die COVID19 für sehr viele Menschen auf der Welt gebracht hat, müssen wir eines feststellen: die Solidarität und Hilfsbereitschaft den Menschen in Sambia zu helfen ist ungebrochen.

Sambia hat zwar bislang „nur“ 300 Corona-Tote zu beklagen, die Menschen sind aber durch die Einschränkungen im Kampf gegen die Pandemie wirtschaftlich in großer Bedrängnis. Durch die Dürre in den vergangenen Jahren und die Überschwemmungen im Frühjahr droht in Sambia eine Hungersnot. Laut Uno-Bericht sind weitere 7 afrikanische Länder ebenfalls hiervon betroffen.

Auch in Sambia gelten Abstandsregeln und es sind Gesichtsmasken zu tragen. Z. Zt. können nur die Oberschüler zur Schule gehen, alle anderen müssen zuhause bleiben.

Der Freundeskreis konnte schon etwas Hilfe leisten. Nach einem Aufruf im Soester Anzeiger und aus Spenden für Gesichtsmasken sind 6.500 € überwiesen worden. Das Geld wurde auf die 6 Krankenstationen der Diözese aufgeteilt. Von dem Geld wurden dringend benötigte Medikamente, Hygieneartikel und Mais gekauft. Dieser wird vor allem an Menschen verteilt, die besonders unter dem Hunger leiden. Mitte September konnten wir noch einmal 3.000 € als Corona-Hilfs-Fond überweisen. Ganz herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Ulla Harrweg und Karin Hemkentokrax aus Werl haben mittlerweile mehr als 600 Masken genäht- und sie machen unermüdlich weiter. Die bunten Stoffmasken sind gegen ein Spende erhältlich bei Blumen Redemann, Stockumer Weg 26 in Körbecke und im Hofladen Abel, Seeuferstrasse 1 in Stockum.

Bitte helfen Sie uns weiter im Kampf gegen die Hungersnot und für die besonders von Corona betroffenen Menschen in unserer Partnerdiözese Kasama!

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Freundeskreis trauert um Pater Bernd Pehle

Am 01.09.2020 verstarb Pater Bernd Pehle im Alter von 81 Jahren. Dem „Freundeskreis Kasama“ war er in seinen letzten Jahren eng verbunden. „Ihr setzt ein Stück weit das fort, was ich begonnen habe. So war meine Arbeit nicht umsonst….“ (seine Worte).

1939 in Lippstadt geboren, wurde er am 28. Juni 1965 im Patrokli Dom in Soest von Weihbischof Degenhardt zum Priester geweiht. Schon früh fühlte er sich zur Missionsarbeit berufen. Seine pastorale Tätigkeit als „Weißer Vater“ begann er 1968 in der Pfarrei Katibunga in Sambia. Insgesamt war er 35 Jahre in verschiedenen Gemeinden im Norden Sambias tätig, davon mehrere Jahre in Kayambi, dem Ort, in dem unsere Hauptprojekte liegen.

2008 kehrte er nach Deutschland zurück und arbeitete mit im Fastenzentrum Hörstel. In dieser Zeit lernten wir ihn kennen.  Einigen Möhneseern ist er sicher noch gut in Erinnerung, da er mehrmals hier mit uns Gottesdienst gefeiert und auch den Afrikatag mitgestaltet hat, der für uns unvergesslich bleibt.

Aus seinem reichen Erfahrungsschatz nach so vielen Jahren als „Weißer Vater“ in Sambia, konnten wir so manches Mal schöpfen – und er hat gerne davon weitergegeben.

Dem Krebsleiden, das 2018 festgestellt wurde, erlag er jetzt im Kreis seiner Familie in Oelde. Wir sind froh und dankbar, Pater Bernd Pehle als leuchtendes Vorbild christlicher Überzeugung erlebt zu haben.

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Gesichtsmasken für Kasama

Beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln müssen Gesichtsmasken getragen werden, um eine Ausbreitung des Corona-Virus zu verhüten. Gegen eine Spende für Kasama erhalten Sie bei uns selbst genähte Mund-Nasen-Masken und unterstützen damit gleichzeitig die Menschen in unserer Partnerdiözese. Es gibt 2 Modelle, das Modell rechts in 4 verschiedenen Größen (Kinder 3-9 Jahre, Jugendliche, M und L).

Modell AngelikaBei Interesse melden Sie sich bitte bei Margret Schladör Tel: 02924-1896 oder Petra Esken-Eisleben Tel.: 02924-1680. Auf Wunsch senden wir die Masken gerne zu. Farbe und Muster nach Verfügbarkeit. Erhältlich sind die Masken auch bei Blumen Redemann, Stockumer Weg 26 in Körbecke und im Hofladen Abel, Seeuferstrasse 1 in Stockum.

Der Soester Anzeiger berichtete am 04.06.2020

Hinweise zu Gebrauch und Reinigung finden Sie unter:  www.maskefuerdich.de/maske-tragen

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Coronahilfe für Kasama

Wie in vielen anderen Ländern trifft in unserer Partnerdiözese das Coronavirus mit seinen Auswirkungen besonders die Armen und Hilfsbedürftigen. Die Krankenstation in Kayambi ist für die medizinische Versorgung von etwa 10.000 Menschen zuständig. Schutzkleidung und Desinfektionsmittel standen bereits vor Corona kaum zur Verfügung, obwohl HIV und Tuberkulose an der Tagesordnung sind. Nahrung müssen die Patienten bzw. ihre Angehörigen in der Regel selbst mitbringen, da die Krankenstation nicht die Mittel dafür hat. Die Angst vor dem Hunger ist aktuell größer als vor dem Virus. Nach einem äußerst trockenen Jahresende waren die Regenfälle in den Monaten Januar bis März so heftig, dass Überschwemmungen Felder und Hütten überfluteten. Daher hat der Freundeskreis der Krankenstation in Kayambi Geld als  Soforthilfe zur Verfügung gestellt. Zwei besonders betroffene Regionen der Diözese benötigen ebenfalls dringend unsere Hilfe. Darüber berichtete u.a. der Soester Anzeiger am 22.04.2020 Freundeskreis sorgt sich um Kasama

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Etagenbetten für die Übernachtungsräume der Schule

In den beiden Wohntrakten an der Schule in Kayambi übernachten diejenigen, für die der tägliche Weg zur Schule zu weit ist. Betten gab es für sie bislang nicht. Etagenbetten sollen Abhilfe schaffen. Dank finanzieller Hilfe des Freundeskreises konnte ein Metallbauer in Kasama mit der Fertigung beauftragt werden. Die ersten 20 von insgesamt 40 sind inzwischen fertiggestellt und in Kayambi angekommen. Der Transport gelang erst nach dem Ende der in diesem Jahr sehr ergiebigen Regenzeit, was den Transport zunächst hatte scheitern lassen. Noch sind alle Schulen in Sambia wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Wenn sie wieder geöffnet werden, können sich die 80 Schülerinnen und Schüler, die bisher auf ein paar wenigen Matratzen oder einer Decke auf dem Betonfußboden schlafen mussten,  doppelt freuen.

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